pimp my iPod (4th generation/photo)

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Angeregt durch einen online-Artikel, der das relativ leicht funktionierende Upgrade eines iPods der 4. Generation (“Photo”) mit einer Flashdisk beschreibt, holte ich mein seit Jahren in der Schublade schlummerndes Exemplar wieder einmal an´s Tageslicht und beschloss, diesen Umbau ebenfalls vorzunehmen. Die dafür notwendigen Teile sind leicht zu besorgen – beide Adapter für den Ersatz der mechanischen Festplatte mit CD oder SD-Karte sind über Händler bei Amazon erhältlich. Da eine CF-Karte in der mir vorschwebenden Grösse von 128 GB noch relativ teuer ist, bestellte ich nicht nur den iPod-Adapter http://www.amazon.de/gp/product/B0020D5MHG (8,45 Euro), sondern auch den SD-auf-CF-Adapter: www.amazon.de/gp/product/B004QY0M7C (15 Euro)
(Anm: Der SD-CF-Adapter ist zwar mit “High Speed” bezeichnet, verringert allerdings die Schreib-/Lesegeschwindigkeit meiner 128 GB  SD-Karte um mehr als die Hälfte…traurig! Dafür ist er billig 😉

Zum Öffnen des Gehäuses verwendete ich Werkzeug aus dem iFixit-Toolkit, welches sowieso in keiner Bastelwerkstätte fehlen darf: https://eustore.ifixit.com/Werkzeuge/Toolkits/Pro-Tech-Toolkit.html

Eine Anleitung zum Öffnen des Gehäuses findet sich ebenfalls auf der iFixit-Seite (bei dieser Gelegenheit kann man auch gleich den Akku erneuern, wenn man will…ebenfalls auf der iFixit-Seite zu finden 😉
https://de.ifixit.com/Guide/iPod+4th+Generation+or+Photo+Battery+Replacement/393
(Anm: Nicht die Geduld verlieren, das Öffnen ist ein wenig tricky…)

Der Respekt vor dem in manchen Blogs geschilderten Problem am Ende des Restore-Vorgangs der iPod-Software, der ein Anschliessen des an das “Original-Ladegerät” fordert, war unbegründet – das etwas klobigere iPod/iPhone-USB-Ladegerät war anscheinend vollkommen ausreichend.

Nach ca. 30 Minuten war die ganze Aktion erfolgreich beendet – ein paar Fotos von dem nunmehr um einige (!) Deka leichteren iPod “Generation 2016”, der zudem nun auch ziemlich stoßfest ist, gibt es hier:

der geöffnete iPod 4th Generation "photo"

60 GB - original-Festplattengrösse

Nach dem Umbau: Volle 119 GB verfügbar!

 

 

damit ich nicht vergess Ihnen zu erzählen…

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  1. Gebrauchten IBM-Server bei ITSCO kaufen, in die Firma liefern lassen und gleich einmal prophylaktisch aufrüsten. Nach erstem Testlauf (und erschüttert von der Geräuschkulisse) wieder abdrehen und ins Eck stellen.
  2. 1 Jahr lang hin und her überlegen, gegen Ende durch sich häufende Ausfälle des alten Windows-Servers immer intensiver.
  3. Die IBM-Kiste heimschleppen (ca. 30 kg), anschliessen
  4. Darüber ärgern, dass sie laufend ca. 300 W verbraucht (auch wenn sie nix tut)
  5. Server-Betriebssystem für das hosting von virtuellen Maschinen aufsetzen und konfigurieren
  6. Den alten Windows-Server “virtualisieren” und auf der IBM-Kiste laufenlassen (damit sie endlich was sinnvolles tut)
  7. Vorkonfiguriertes Bitnami Ubuntu-Linux-Server-Wordpress-Image ziehen und installieren (also ein LAMP mit WordPress 😉
  8. Virtuelle Bitnami-Maschine entpacken, hochladen, RAM und CPUs hinzufügen, Plattenspeicherplatz vergrößern
  9. Virtuelle Platte mittels GParted vergrößern
  10. Kernel- und andere Ubuntu-Updates installieren
  11. VMware-Tools installieren
  12. Virtuelle Hardware an die aktuellen VMware-Tools anpassen, Netzwerkkomponenten konfigurieren
  13. Aktuellste Web-Verwaltungssoftware für den Linux-Unterbau installieren, konfigurieren, Firewall anpassen
  14. DNS-Einträge konfigurieren
  15. Viele Readmes und Manpages später die WordPress-Multisite-Installation anwerfen und für die Hauptdomain konfigurieren
  16. Es funkt – ich bin drin!
  17. Da ich keine Subdomains verwenden will aktiviere ich das Domainmapping-Plugin und konfiguriere eine zweite Domain auf derselben Installation – auch das klappt!
  18. Feststellen, dass neu installierte WordPress-Themen nicht bei Subdomains zur Verfügung stehen
  19. Feststellen, dass es noch schwerer ist, sich bei der riesen Auswahl an verfügbaren Themen für ein passendes zu entscheiden – responsive, dezente Schriftarten, Bilder in voller Breite…alles nicht so einfach wie´s scheint!

…to be continued