Lightroom CC 2015 – die Update-Katastrophe

…mir ist es am WOE (trotz gültigem Adobe-Cloud-Abo!) trotz zahlreicher Versuche nicht gelungen, Lightroom auf die aktuellste Version upzudaten – die Fehlermeldung war eine kopmlette Fehlanzeige und ich habe ausser Deinstallationsempfehlungen des gesamten Adobe-Pakets auch nichts entsprechendes im Netz gefunden. Der Hit daran: Obwohl das Installationspaket ca. 350 MB besitzt hat das Creative Cloud Abo-Programm nach dem Installationsfehler und Abbruch bei jeder Wiederholung von vorne begonnen, das Paket herunterzuladen…obwohl man quasi beobachten konnte, dass der Fehler erst kurz nach Beginn der tatsächlichen Installation auftritt… (danke, Adobe!)

Leider misslang aber auch die Deinstallation von Lightroom (sowohl via Cloud-Manager als auch Programm-Manager in der Systemsteuerung) sodass ich schon befürchtete, mein System komplett von allen Adobe-Programmen zu befreien zu müssen (händisch – eine Katastrophe!).

Als letzten Ausweg dachte ich mir dann noch – wieso nicht so wie in den guten alten DOS-Zeiten vorgehen: Eventuell kann ich das Update am Notebook durchführen und die Programmdateien dann einfach auf meinen Stand-PC übertragen…obwohl ich dieser Methode wenig Chancen einräumte. Also vorher noch Plattenimage ziehen…Notebook aktualisieren (dort klappte es mit demselben User-Account für die Adobe Cloud problemlos) und dann einfach den Programmordner komplett rüberkopiert.

Starten….warten…funktioniert!

p.s.: Nach den zahllosen Einträgen in diversen Foren bin ich nicht der einzige mit haufenweise Problemen mit dem Cloud-Abo und den dazugehörigen Installationen oder Updates – das Abomodell mag ja vielleicht gut in Hinblick auf Updatehäufigkeit und Geldbörse von Adobe sein, für uns User ist es aber ein einziger “Pain in the Ass”!

pimp my iPod (4th generation/photo)

ipod-display

Angeregt durch einen online-Artikel, der das relativ leicht funktionierende Upgrade eines iPods der 4. Generation (“Photo”) mit einer Flashdisk beschreibt, holte ich mein seit Jahren in der Schublade schlummerndes Exemplar wieder einmal an´s Tageslicht und beschloss, diesen Umbau ebenfalls vorzunehmen. Die dafür notwendigen Teile sind leicht zu besorgen – beide Adapter für den Ersatz der mechanischen Festplatte mit CD oder SD-Karte sind über Händler bei Amazon erhältlich. Da eine CF-Karte in der mir vorschwebenden Grösse von 128 GB noch relativ teuer ist, bestellte ich nicht nur den iPod-Adapter http://www.amazon.de/gp/product/B0020D5MHG (8,45 Euro), sondern auch den SD-auf-CF-Adapter: www.amazon.de/gp/product/B004QY0M7C (15 Euro)
(Anm: Der SD-CF-Adapter ist zwar mit “High Speed” bezeichnet, verringert allerdings die Schreib-/Lesegeschwindigkeit meiner 128 GB  SD-Karte um mehr als die Hälfte…traurig! Dafür ist er billig 😉

Zum Öffnen des Gehäuses verwendete ich Werkzeug aus dem iFixit-Toolkit, welches sowieso in keiner Bastelwerkstätte fehlen darf: https://eustore.ifixit.com/Werkzeuge/Toolkits/Pro-Tech-Toolkit.html

Eine Anleitung zum Öffnen des Gehäuses findet sich ebenfalls auf der iFixit-Seite (bei dieser Gelegenheit kann man auch gleich den Akku erneuern, wenn man will…ebenfalls auf der iFixit-Seite zu finden 😉
https://de.ifixit.com/Guide/iPod+4th+Generation+or+Photo+Battery+Replacement/393
(Anm: Nicht die Geduld verlieren, das Öffnen ist ein wenig tricky…)

Der Respekt vor dem in manchen Blogs geschilderten Problem am Ende des Restore-Vorgangs der iPod-Software, der ein Anschliessen des an das “Original-Ladegerät” fordert, war unbegründet – das etwas klobigere iPod/iPhone-USB-Ladegerät war anscheinend vollkommen ausreichend.

Nach ca. 30 Minuten war die ganze Aktion erfolgreich beendet – ein paar Fotos von dem nunmehr um einige (!) Deka leichteren iPod “Generation 2016”, der zudem nun auch ziemlich stoßfest ist, gibt es hier:

der geöffnete iPod 4th Generation "photo"

60 GB - original-Festplattengrösse

Nach dem Umbau: Volle 119 GB verfügbar!

 

 

damit ich nicht vergess Ihnen zu erzählen…

x3850m2

  1. Gebrauchten IBM-Server bei ITSCO kaufen, in die Firma liefern lassen und gleich einmal prophylaktisch aufrüsten. Nach erstem Testlauf (und erschüttert von der Geräuschkulisse) wieder abdrehen und ins Eck stellen.
  2. 1 Jahr lang hin und her überlegen, gegen Ende durch sich häufende Ausfälle des alten Windows-Servers immer intensiver.
  3. Die IBM-Kiste heimschleppen (ca. 30 kg), anschliessen
  4. Darüber ärgern, dass sie laufend ca. 300 W verbraucht (auch wenn sie nix tut)
  5. Server-Betriebssystem für das hosting von virtuellen Maschinen aufsetzen und konfigurieren
  6. Den alten Windows-Server “virtualisieren” und auf der IBM-Kiste laufenlassen (damit sie endlich was sinnvolles tut)
  7. Vorkonfiguriertes Bitnami Ubuntu-Linux-Server-Wordpress-Image ziehen und installieren (also ein LAMP mit WordPress 😉
  8. Virtuelle Bitnami-Maschine entpacken, hochladen, RAM und CPUs hinzufügen, Plattenspeicherplatz vergrößern
  9. Virtuelle Platte mittels GParted vergrößern
  10. Kernel- und andere Ubuntu-Updates installieren
  11. VMware-Tools installieren
  12. Virtuelle Hardware an die aktuellen VMware-Tools anpassen, Netzwerkkomponenten konfigurieren
  13. Aktuellste Web-Verwaltungssoftware für den Linux-Unterbau installieren, konfigurieren, Firewall anpassen
  14. DNS-Einträge konfigurieren
  15. Viele Readmes und Manpages später die WordPress-Multisite-Installation anwerfen und für die Hauptdomain konfigurieren
  16. Es funkt – ich bin drin!
  17. Da ich keine Subdomains verwenden will aktiviere ich das Domainmapping-Plugin und konfiguriere eine zweite Domain auf derselben Installation – auch das klappt!
  18. Feststellen, dass neu installierte WordPress-Themen nicht bei Subdomains zur Verfügung stehen
  19. Feststellen, dass es noch schwerer ist, sich bei der riesen Auswahl an verfügbaren Themen für ein passendes zu entscheiden – responsive, dezente Schriftarten, Bilder in voller Breite…alles nicht so einfach wie´s scheint!

…to be continued